Stadtrundgang in Tübingen auf eigene Faust

1 Runde in Tübingen. 19,50 € für die ganze Gruppe. Wird euch vorgelesen. Der Spiel-Link läuft nicht ab.

Tübingen lässt sich am besten zu Fuß erkunden, auch wenn es steil ist. Die Altstadt liegt auf einem Rücken zwischen Neckar und Ammer, vom Bahnhof seid ihr in zehn Minuten an der Neckarbrücke, und von dort sieht man das Bild, für das die Stadt bekannt ist: die Neckarfront mit dem Turm der Stiftskirche, die Platanenallee auf der Insel und die Stocherkähne am Ufer. Seit 1477 prägt die Universität die Stadt, und ein Viertel der Einwohner studiert.

In zwei Stunden schafft ihr den Kern: von der Brücke hinauf zum Holzmarkt, über das Stift zum Schloss, hinunter zum Markt und am Ende über die Burse zum Hölderlinturm. Auf eigene Faust heißt hier ohne Termin und ohne Führung. Unsere Quest „Drei Jahre, sagte der Arzt“ führt genau über diese Runde, am eigenen Handy und auf Wunsch vorgelesen.

Unterwegs zu sehen

Sehenswürdigkeiten in Tübingen

  1. Neckarfront in Tübingen

    Neckarfront

    Die Häuserzeile auf der alten Stadtmauer über dem Fluss, von der Eberhardsbrücke aus gesehen. Der beste Blick der Stadt, mit dem Kirchturm dahinter und dem Hölderlinturm am Ende der Reihe.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

  2. Hölderlinturm in Tübingen

    Hölderlinturm

    Das kleine gelbe Haus in der Bursagasse mit dem Turm zum Fluss. Hier lebte Friedrich Hölderlin sechsunddreißig Jahre, heute ist es ein Museum.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

  3. Schloss Hohentübingen in Tübingen

    Schloss Hohentübingen

    Die Festung über der Altstadt, erreichbar über die steile Burgsteige. Das äußere Tor ist ein Prunkstück der Renaissance, der Hof dahinter ist frei zugänglich und bietet den Blick über die Dächer.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

  4. Marktplatz und Rathaus in Tübingen

    Marktplatz und Rathaus

    Das bemalte Rathaus mit der astronomischen Uhr im Giebel, davor der Neptunbrunnen. Mittwochs, freitags und samstags ist hier Wochenmarkt.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

  5. Evangelisches Stift in Tübingen

    Evangelisches Stift

    Das Studienhaus am Klosterberg, in dem seit fast fünfhundert Jahren künftige Pfarrer wohnen. Hegel, Hölderlin und Schelling waren hier Studenten.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

  6. Burse in Tübingen

    Burse

    Das lange rosa Haus mit den zwei Freitreppen über dem Neckar, gebaut als Wohnheim für die ersten Studenten, später das erste Krankenhaus der Universität.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

  7. Alte Aula in Tübingen

    Alte Aula

    Das gelbe Barockhaus hinter der Stiftskirche, dreihundert Jahre lang das Hauptgebäude der Universität.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

  8. Cottahaus in Tübingen

    Cottahaus

    Das Fachwerkhaus am Holzmarkt, Sitz des Verlegers Cotta, der die Klassiker druckte und hier berühmte Gäste beherbergte.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

  9. Nonnenhaus in Tübingen

    Nonnenhaus

    Das Fachwerkhaus von 1488 am Ammerkanal mit dem hölzernen Vorbau über dem Wasser, einst Wohnhaus eines berühmten Pflanzenkundlers.

    Teil von: Drei Jahre, sagte der Arzt

Gut zu wissen

Fragen zu Tübingen

Kann man Tübingen auf eigene Faust erkunden?

Ja. Die Altstadt ist klein, und Neckarfront, Markt, Stift, Schlosstor und Hölderlinturm seht ihr von draußen, ohne Führung und ohne Eintritt. Wer einen roten Faden möchte, nimmt die Quest „Drei Jahre, sagte der Arzt“: sie beginnt auf der Neckarbrücke, führt in knapp zwei Stunden durch die Altstadt und endet wieder dort.

Was kann man in Tübingen in zwei Stunden sehen?

Den Kern der Altstadt: die Neckarfront von der Brücke, Holzmarkt und Stiftskirche, das Stift, das Schlosstor mit dem Blick über die Dächer, den Marktplatz mit dem Rathaus, das Nonnenhaus am Kanal, die Burse und den Hölderlinturm. Das ist auch die Runde der Quest, rund zwei Kilometer zu Fuß.

Ist der Rundgang für Kinder geeignet?

Wir empfehlen ihn ab zwölf Jahren, weil er von einem Menschen erzählt, der als krank galt und gegen seinen Willen behandelt wurde. Die Aufgaben selbst sind für Familien gemacht: schauen, suchen, rechnen, abwägen. Für Kinder sind der Blick von der Brücke und die Stocherkähne die schönsten Stellen.

Ist die Runde steil?

Ja, Tübingen liegt am Hang. Die Burgsteige zum Schloss ist steil gepflastert, zur Burse und zum Ufer geht es über Treppen. Mit Kinderwagen geht es nur mit Tragen, mit Rollstuhl nicht. Gute Schuhe lohnen sich.

Gibt es eine kostenlose Stadtführung in Tübingen?

Die Altstadt selbst kostet nichts, und alles auf dieser Seite seht ihr von draußen. Die Quest kostet einmal für die ganze Gruppe und nicht je Person, der Preis steht oben an der Kachel. Eintritt müsst ihr unterwegs nirgends zahlen.

Braucht man eine App?

Nein. Die Quest läuft im Browser eures Handys. Nach dem Kauf bekommt ihr einen Spiel-Link per E-Mail, ein Konto braucht ihr nicht.

Muss man einen Termin buchen?

Nein. Ihr startet, wann ihr wollt, auch am Abend. Ihr könnt jederzeit Pause machen, das Handy wechseln und an einem anderen Tag weiterspielen, denn der Spiel-Link läuft nicht ab.

Dürfen Hunde mit?

Ja. Die Runde führt über Gassen, Plätze und den Uferweg, und ihr müsst nirgends hinein.

So läuft's

Ohne Termin, ohne Führer

  1. Kaufen und Link öffnen. Am eigenen Handy, ohne App und ohne Konto.
  2. Losgehen und zuhören. An jedem Halt erzählt euch eine Stimme, was dort einmal los war.
  3. Mitraten. Unterwegs gibt es leichte Fragen. Die Antworten findet ihr vor Ort.
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Sagt an der Rezeption Bescheid. Eine Quest anzulegen dauert einen Nachmittag, beim nächsten Besuch könnt ihr spielen.

Ortsdaten der Suche: GeoNames, CC BY 4.0.