Stadtrundgang in Esslingen am Neckar auf eigene Faust

1 Runde in Esslingen am Neckar. 19,50 € für die ganze Gruppe. Wird euch vorgelesen. Der Spiel-Link läuft nicht ab.

Esslingen war sechshundert Jahre lang freie Reichsstadt und reich vom Wein, der an den Hängen über der Stadt wächst. Davon ist viel geblieben: eine ganze Altstadt aus Fachwerk, drei Tortürme, eine bebaute Steinbrücke über den Neckar und die ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands, das älteste aus dem Jahr 1267. Dazu die älteste Sektkellerei des Landes und das Münster St. Paul, die älteste Bettelordenskirche Deutschlands.

Vom Bahnhof seid ihr in zehn Minuten am Marktplatz, von Stuttgart aus mit der S-Bahn. In zwei Stunden schafft ihr Marktplatz, Innere Brücke, Wolfstor, Hafenmarkt, Altes Rathaus, Burg und Frauenkirche. Unsere Quest „Die Stadt, die stehen blieb“ führt über genau diese Runde, am eigenen Handy und auf Wunsch vorgelesen.

Unterwegs zu sehen

Sehenswürdigkeiten in Esslingen am Neckar

  1. Marktplatz und Kielmeyerhaus in Esslingen am Neckar

    Marktplatz und Kielmeyerhaus

    Das große Fachwerkhaus mit dem spitzen Giebel an der Nordseite des Marktplatzes war die Kelter des Spitals, mit acht Weinpressen in der Halle. An der Ecke hängt das Keltermännle, das im Keller jeden verprügelt haben soll, der beim Pressen betrog.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

  2. Stadtkirche St. Dionys in Esslingen am Neckar

    Stadtkirche St. Dionys

    Die Kirche am Marktplatz, gebaut im 13. und 14. Jahrhundert, mit zwei verschieden hohen Türmen und einem hölzernen Steg hoch oben dazwischen, so hoch, dass niemand freiwillig darüber geht.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

  3. Innere Brücke und Nikolauskapelle in Esslingen am Neckar

    Innere Brücke und Nikolauskapelle

    Eine Steinbrücke aus der Zeit der Staufer, neun Bögen und 146 Meter lang, seit dem Mittelalter mit Häusern bebaut wie die Krämerbrücke in Erfurt. Die kleine Kapelle darauf ist dem Schutzpatron der Schiffer geweiht; von der Maille, dem Park unter der Brücke, seht ihr die Bögen.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

  4. Burg mit Seilergang in Esslingen am Neckar

    Burg mit Seilergang

    Kein Ritter hat hier je gewohnt: die Mauer oben am Weinberg gehört zur Stadtbefestigung, mit dem Dicken Turm von 1527 und der Hochwacht. Der überdachte Wehrgang dazwischen heißt Seilergang und hat den besten Blick über die Dächer der Altstadt.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

  5. Hafenmarkt in Esslingen am Neckar

    Hafenmarkt

    Ein kleiner Platz mit einer Zeile von vier Fachwerkhäusern, in einem Zug gebaut, die roten Läden vor den Fenstern. Der große Stadtbrand von 1701 kam bis hierher und nicht weiter.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

  6. Altes Rathaus in Esslingen am Neckar

    Altes Rathaus

    Hinten ein Fachwerkgiebel aus der Zeit um 1420, vorn eine rote Renaissancefassade von Heinrich Schickhardt mit astronomischer Uhr, Glockenspiel und einem Adler, der zur vollen Stunde mit den Flügeln schlägt.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

  7. Wolfstor in Esslingen am Neckar

    Wolfstor

    Der älteste Turm der Stadt, um 1220 gebaut, am Ende der Küferstraße. Durch diesen Bogen lief die Fernhandelsstraße von Flandern nach Italien, und am Tor zahlten die Händler ihren Zoll.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

  8. Postmichelbrunnen in Esslingen am Neckar

    Postmichelbrunnen

    Ein Botenreiter aus Bronze bläst sein Horn, hoch auf einer Säule an der Kreuzung vor der Inneren Brücke. Die Sage vom Postmichel, der unschuldig hingerichtet wurde und seitdem in der Michaelsnacht durch die Stadt reitet, erzählen Reliefs am Brunnentrog.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

  9. Frauenkirche in Esslingen am Neckar

    Frauenkirche

    Die Kirche der Bürger, ab 1321 gebaut und erst 1516 fertig, mit zwei reich geschmückten Portalen und einem durchbrochenen Turm von 72 Metern. Warum die Stadt eine zweite große Kirche brauchte, ist eine Frage der Quest.

    Teil von: Die Stadt, die stehen blieb

Gut zu wissen

Fragen zu Esslingen am Neckar

Kann man Esslingen auf eigene Faust erkunden?

Ja. Fachwerk, Brücke, Tore und Kirchen seht ihr von draußen, ohne Führung und ohne Eintritt, und die Burg ist ein öffentlicher Park. Wer einen roten Faden möchte, nimmt die Quest „Die Stadt, die stehen blieb“: sie beginnt am Marktplatz vor dem Kielmeyerhaus, führt in rund zwei Stunden durch die Altstadt und hinauf zur Burg und endet wieder am Marktplatz.

Was kann man in Esslingen in zwei Stunden sehen?

Den Marktplatz mit Kielmeyerhaus und Stadtkirche, die Innere Brücke mit der Nikolauskapelle, den Postmichelbrunnen, das Wolfstor, den Hafenmarkt, das Alte Rathaus, die Burg mit dem Seilergang und die Frauenkirche. Das ist auch die Runde der Quest, knapp drei Kilometer zu Fuß, einmal steil bergauf.

Wo stehen die ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands?

In der Esslinger Altstadt, in den Gassen zwischen Wolfstor und Hafenmarkt. Die Eichen dafür wurden in den 1260er Jahren geschlagen, das haben Bauforscher an den Jahresringen abgelesen, und lange hat es niemand gewusst. Welches Haus die Stadt das älteste nennt und warum es gerade hier stehen blieb, löst die Quest unterwegs auf.

Ist der Rundgang für Kinder geeignet?

Wir empfehlen ihn ab etwa zehn Jahren. Acht Rätsel und zwei Fotos: Zahlen lesen, Tiere erkennen, Häuser vergleichen, sonst wird geschaut und gelaufen. Der Anstieg zur Burg geht steil durch die Weinberge, für Kinderwagen ist die Runde deshalb nichts. Für jüngere Kinder sind der Reiter mit dem Horn, der Adler am Rathaus und der Blick von der Burgmauer die schönsten Stellen.

Gibt es eine kostenlose Stadtführung in Esslingen?

Die Altstadt selbst kostet nichts, und alles auf dieser Seite seht ihr von draußen. Die Quest kostet einmal für die ganze Gruppe und nicht je Person, der Preis steht oben an der Kachel. Eintritt müsst ihr unterwegs nirgends zahlen.

Braucht man eine App oder einen Termin?

Nein. Die Quest läuft im Browser eures Handys, und nach dem Kauf bekommt ihr einen Spiel-Link per E-Mail. Ihr startet, wann ihr wollt, auch am Abend, und ein Konto braucht ihr nicht.

Was tun, wenn es regnet?

Alle Aufgaben liegen draußen. Bei Regen unterbrecht ihr einfach und spielt später weiter, der Spiel-Link bringt euch zurück an die Stelle, an der ihr aufgehört habt. Er läuft nicht ab.

Dürfen Hunde mit?

Ja. Die Runde führt über Gassen und Plätze, durch den Park an der Brücke und über die Burgsteige, und ihr müsst nirgends hinein.

So läuft's

Ohne Termin, ohne Führer

  1. Kaufen und Link öffnen. Am eigenen Handy, ohne App und ohne Konto.
  2. Losgehen und zuhören. An jedem Halt erzählt euch eine Stimme, was dort einmal los war.
  3. Mitraten. Unterwegs gibt es leichte Fragen. Die Antworten findet ihr vor Ort.
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Sagt an der Rezeption Bescheid. Eine Quest anzulegen dauert einen Nachmittag, beim nächsten Besuch könnt ihr spielen.

Ortsdaten der Suche: GeoNames, CC BY 4.0.