Stadtrundgang in Passau auf eigene Faust

1 Runde in Passau. 24,50 € für die ganze Gruppe. Wird euch vorgelesen. Der Spiel-Link läuft nicht ab.

Passau liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen Donau und Inn, und an ihrer Spitze kommt von Norden die Ilz dazu. Drei Flüsse mit drei Farben, die sich kilometerweit nicht mischen. Sie haben die Stadt reich gemacht, mit Salz und mit Schiffen, und immer wieder unter Wasser gesetzt; am Rathausturm stehen die Marken alter Hochwasser. Nach einem großen Stadtbrand im 17. Jahrhundert bauten italienische Baumeister Passau barock neu, mit dem Dom St. Stephan ganz oben.

Vom Hauptbahnhof seid ihr in einer Viertelstunde am Rathausplatz. In zwei Stunden schafft ihr Rathaus, Residenzplatz und Dom, die Innpromenade, Niedernburg und die Ortspitze, zurück geht es an der Donau mit Blick auf die Veste Oberhaus. Unsere Quest „Drei Farben Wasser“ führt über genau diese Runde, am eigenen Handy und auf Wunsch vorgelesen.

Unterwegs zu sehen

Sehenswürdigkeiten in Passau

  1. Ortspitze in Passau

    Ortspitze

    Der östlichste Punkt der Altstadt, eine Wiese mit hohen Bäumen, an der sich Donau, Inn und Ilz treffen. Vom Geländer ganz vorn seht ihr flussabwärts, wie das grüne Wasser des Inn, das blaue der Donau und die dunkle Ilz nebeneinander herfließen.

    Teil von: Drei Farben Wasser

  2. Dom St. Stephan und der Konsolpfeiler in Passau

    Dom St. Stephan und der Konsolpfeiler

    Der Dom steht auf dem höchsten Punkt der Altstadt, mit drei grünen Hauben und der größten Domorgel der Welt. An seiner Südseite, am Eingang der Zengergasse, endet ein gotischer Strebepfeiler auf halber Höhe in der Luft, auf einem Konsolstein, und fünf Stahlstangen halten ihn seit 2007 in der Wand.

    Teil von: Drei Farben Wasser

  3. Residenzplatz und Wittelsbacherbrunnen in Passau

    Residenzplatz und Wittelsbacherbrunnen

    Der Platz hinter dem Dom war der Markt der Bürger, bis der Fürstbischof hier seine Neue Residenz baute. In der Mitte steht seit 1906 ein weißer Brunnen mit Maria auf der Säule und Putten mit Delfinen am Becken, gestiftet zur Erinnerung an hundert Jahre Bayern.

    Teil von: Drei Farben Wasser

  4. Veste Oberhaus in Passau

    Veste Oberhaus

    Die weiße Burg auf dem Berg gegenüber der Altstadt, 1219 vom Fürstbischof gebaut, nicht gegen fremde Heere, sondern gegen seine eigenen Bürger. Später Staatsgefängnis, heute Museum, mit dem besten Blick auf die drei Flüsse. Unten am Wasser steht die kleinere Veste Niederhaus.

    Teil von: Drei Farben Wasser

  5. Schaiblingsturm in Passau

    Schaiblingsturm

    Der runde weiße Turm mit dem spitzen roten Dach steht auf einem Felsen im Inn, am Ende der Innpromenade. Er ist um 1250 gebaut und hat zwei Stadtbrände überstanden, weil das Feuer hier draußen am Wasser nichts zu fressen fand.

    Teil von: Drei Farben Wasser

  6. Lamberg-Palais in Passau

    Lamberg-Palais

    Das Palais mit goldenem Stuck am Domplatz, gegenüber dem Dom. Hier verhandelten 1552 König Ferdinand und Kurfürst Moritz von Sachsen elf Wochen lang mitten im Krieg; eine Steintafel am Haus erinnert an den Passauer Vertrag.

    Teil von: Drei Farben Wasser

  7. Passauer Tölpel in Passau

    Passauer Tölpel

    Ein grinsender Steinkopf mit dicken Lippen, der einmal hoch oben am Dom saß und heute an einer Wand am Domplatz hängt. Seinen Namen hat er von einem Pater, der über die flachen Turmdächer des Doms spottete.

    Teil von: Drei Farben Wasser

  8. Kloster Niedernburg in Passau

    Kloster Niedernburg

    Das älteste Kloster der Stadt, im achten Jahrhundert gegründet, mit zwei spitzen grünen Türmen über den Gassen zwischen Inn und Donau. Im Mittelalter war es so reich, dass es den Handel über die Ilz nach Böhmen in der Hand hatte.

    Teil von: Drei Farben Wasser

  9. Innpromenade und Rudhartsäule in Passau

    Innpromenade und Rudhartsäule

    Der Weg am grünen, schnellen Inn entlang, unterhalb des Doms. Die spitze Säule mit den Figuren erinnert an Ignaz von Rudhart, der von Passau aus Ministerpräsident von Griechenland wurde; auf dem Weg von München hierher fiel sie in die Isar.

    Teil von: Drei Farben Wasser

Gut zu wissen

Fragen zu Passau

Kann man Passau auf eigene Faust erkunden?

Ja. Die Altstadt ist klein, Dom, Residenzplatz, Promenaden und Ortspitze seht ihr von draußen, ohne Führung und ohne Eintritt. Wer einen roten Faden möchte, nimmt die Quest „Drei Farben Wasser“: sie beginnt am Rathausplatz an der Donau, führt in rund zwei Stunden einmal um die Landzunge und endet wieder dort.

Was kann man in Passau in zwei Stunden sehen?

Das Rathaus mit seinen Hochwassermarken, den Residenzplatz mit dem Wittelsbacherbrunnen, den Dom, das Lamberg-Palais, die Innpromenade mit Rudhartsäule und Schaiblingsturm, das Kloster Niedernburg, die Ortspitze und den Blick auf die Veste Oberhaus. Das ist auch die Runde der Quest, knapp drei Kilometer zu Fuß.

Wo sieht man die drei Flüsse am besten?

An der Ortspitze, dem östlichsten Punkt der Altstadt, mit Blick flussabwärts: grün der Inn, blau oder braun die Donau, dunkel die Ilz am linken Ufer. Bei tief stehender Sonne sind die Grenzen am deutlichsten. Von oben seht ihr es von der Veste Oberhaus, die gehört aber nicht zur Quest.

Ist der Rundgang für Kinder geeignet?

Wir empfehlen ihn ab etwa zehn Jahren. Zehn Aufgaben und ein Foto: Jahreszahlen lesen, Figuren deuten, eine Tafel finden, sonst wird geschaut und gelaufen. Vom Domplatz geht es steil hinunter zum Inn, mit einer kurzen Treppe. Für jüngere Kinder sind der grinsende Tölpel, der Turm im Wasser und die Farben an der Ortspitze die schönsten Stellen.

Gibt es eine kostenlose Stadtführung in Passau?

Die Altstadt selbst kostet nichts, und alles auf dieser Seite seht ihr von draußen. Die Quest kostet einmal für die ganze Gruppe und nicht je Person, der Preis steht oben an der Kachel. Eintritt müsst ihr unterwegs nirgends zahlen.

Braucht man eine App oder einen Termin?

Nein. Die Quest läuft im Browser eures Handys, und nach dem Kauf bekommt ihr einen Spiel-Link per E-Mail. Ihr startet, wann ihr wollt, auch am Abend, wenn die Schiffe weg sind, und ein Konto braucht ihr nicht.

Was tun, wenn es regnet?

Alle Aufgaben liegen draußen. Bei Regen unterbrecht ihr einfach und spielt später weiter, der Spiel-Link bringt euch zurück an die Stelle, an der ihr aufgehört habt. Er läuft nicht ab.

Dürfen Hunde mit?

Ja. Die Runde führt über Plätze, Gassen und die Promenaden an Inn und Donau, und ihr müsst nirgends hinein.

So läuft's

Ohne Termin, ohne Führer

  1. Kaufen und Link öffnen. Am eigenen Handy, ohne App und ohne Konto.
  2. Losgehen und zuhören. An jedem Halt erzählt euch eine Stimme, was dort einmal los war.
  3. Mitraten. Unterwegs gibt es leichte Fragen. Die Antworten findet ihr vor Ort.
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Sagt an der Rezeption Bescheid. Eine Quest anzulegen dauert einen Nachmittag, beim nächsten Besuch könnt ihr spielen.

Ortsdaten der Suche: GeoNames, CC BY 4.0.